Lehre

Universität Zürich

Lebensräume der Schweiz (BIO240)

Ein auffälliges Merkmal der Schweiz ist die Vielgestaltigkeit der Landschaften, die ein Mosaik aus Lebensräume für Pflanzen und Tiere beherbergen. Erscheinungsbild und Vorkommen der Lebensräume hängen eng mit den Standortfaktoren, der Landnutzung und den Wechselbeziehungen zwischen den Lebewesen zusammen. Die korrekte Ansprache von Lebensräumen und ihrer Charakterarten ist eine Grundkompetenz für viele Bereiche der angewandten Forschung sowie auf dem ausseruniversitären Arbeitsmarkt. Im Kurs werden Möglichkeiten und Grenzen des Referenzwerks „Lebensräume der Schweiz“ (TypoCH) vorgestellt, die Bestimmung und Abgrenzung von Lebensräume geübt und die Praxiskenntnisse anhand von Geländekartierungen vertieft. Der Kurs findet vom 21. - 23. Juni 2019 in St. Antönien (Graubünden) statt und wird in Zusammenarbeit mit Feldbotanik Graubünden angeboten. Hier erhalten Sie mehr Informationen.

CAS Ethnobotanik im Mittelmeerraum

Im Zentrum des Kurses stehen Medizinalpflanzen, deren Nutzung in Mitteleuropa eine lange Tradition hat und über die letzten 2000 Jahre zurückverfolgt werden kann. Ihre Spur führt in das Mittelmeergebiet und entsprechend bildet eine botanisch/ethnobotanische Exkursion in diese Region das Herzstück des Kurses. Ziel ist die umfassende Kenntnis von rund 100 Medizinalpflanzen in ihrem natürlichen Habitat, sowie aus botanischer, ethnobotanischer und pharmaziehistorischer Perspektive. Dabei interessiert auch die Veränderung der Nutzung im Verlaufe der Zeit vor dem Hintergrund sich ändernder Medizin-, Menschen- und Weltbilder. Der Kurs dauert von März bis Juli 2019 (7 eintägige Module an Samstagen und eine 5-tägige Exkursion nach Südfrankreich). Hier erhalten Sie mehr Informationen.

Anatomie und Morphologie der Gefässpflanzen (BIO224)

Kenntnisse in Anatomie und Morphologie bilden eine unerlässliche Grundlage für alle Disziplinen der Pflanzenwissenschaften. Dieser Kurs thematisiert die Vielfalt der Gewebe und der äußeren Strukturen der Gefässpflanzen und deren Ausprägungen im Kontext der Evolution und Ökologie. Der didaktische Schwerpunkt liegt auf praktischer Arbeit an Frischmaterial aus Pflanzensammlungen sowie auf Garten-Führungen. Bitte beachten Sie, dass der Kurs 2019 nicht angeboten wird..

Inselbiogeographischer Feldkurs (BIO238)

Das Inselsystem der Kanaren stellt ein natürliches Laboratorien für evolutionsbiologische Forschungsfragen dar. Der Feldkurs führt ein in Entstehung, Diversität und Dynamik von Lebensräumen und Arten dieses mannigfaltigen Naturraums mit dem Ziel, relevante Konzepte der Inselbiogeographie in praktischen Projektarbeiten zu vertiefen und empirisch zu testen. Hier erhalten Sie mehr Informationen. Bitte beachten Sie, dass der Kurs 2019 nicht angeboten wird.

Feldbotanik Graubünden

Allgemein

Im Kanton Graubünden werden seit 2013 Ausbildungskurse in Feldbotanik angeboten. Diese werden im Auftrag und unter Mitwirkung des Bündner Vogelschutzes organisiert. Mittlerweile sind neben dem Feldbotanikkurs für Einsteiger auch Fortgeschrittenen Exkursionen, thematische Vertiefungskurse und ein Lebensraumkurs hinzugekommen. Diese Veranstaltungen der Erwachsenenbildung zu den Themen Artenkenntnis, Lebensräume, Ökologie und Naturschutz sind für interessierte Laien wie auch im Umweltbereich Berufstätige konzipiert. Dabei wird die Möglichkeit gegeben, die Zertifikatsprüfungen der Schweizerischen Botanischen Gesellschaft abzulegen.

Feldbotanikkurs 2019/2020

Im März 2019 beginnt am Bündner Naturmuseum wieder ein 1 ½ jähriger Feldbotanikkurs. Auf zwölf Exkursionen und während vier Theorieveranstaltungen erlernen die Teilnehmenden 300-400 einheimische Pflanzen und üben den sicheren Umgang mit der Bestimmungsliteratur. Zudem werden grundlegende Kenntnisse über die wichtigsten Lebensräume im Kanton Graubünden und in Liechtenstein vermittelt. Der Kurs kann durch die Zertifikatsprüfung "Feldbotanik" des SVS BirdLife u./o. SBG 200 "Bellis" abgeschlossen werden. Hier erhalten Sie mehr Informationen. Der Feldbotanikkurs wurde bereits dreimal durchgeführt.

Feldbotanik Fortgeschrittenenkurs

Auch in 2019 werden wieder Fortgeschrittenen Exkursionen verteilt über den ganzen Kanton Graubünden & Liechtenstein angeboten, die auf dem Wissen des Feldbotanikkurses aufbauen und optional mit der Feldbotanik-Zertifikatsprüfung SBG 400 „Iris“ abgeschlossen werden können. Der Kurs findet an sechs Wochenenden von April bis September 2019 statt. Die Exkursionstage oder Wochenenden können einzeln gebucht werden. Hier erhalten Sie mehr Informationen.

Vertiefungskurs

Aktuell wird wieder ein Vertiefungskurs für Fortgeschrittene zum Thema „Gelbe Korbblütler (Asteraceae)“ angeboten. Kurstermin ist das Wochenende 13. & 14. Juli 2019 mit Exkursionen und theoretisch-praktischen Übungen in der Landschaft Davos. Hier erhalten Sie mehr Informationen. In den vorherigen Jahren wurden die Themen "Sauergräser" (2018), "Süssgräser" (2017), "Farne und Farnverwandte" (2016) sowie "Gräser- und Grasartige" (2015) behandelt.

Lebensraumkurs

Der Lebensraumkurs 2019 thematisiert "Subalpine & alpine Lebensräume des Rätikons". Ziele der Exkursionen und Übungen sind das Verständnis und die erfolgreiche Anwendung der Lebensraumtypologie nach Delarze et al. (2015), das Erkennen von Charakter- und Kennarten, die Ansprache und Abgrenzung von Lebensräumen im Gelände mithilfe von Luftbildern, das Erlernen pragmatischer Ansätze bei der Geländekartierung, die Kenntnis weiterführender Kartierschlüsseln für einzelne Lebensraumgruppen sowie das Kennenlernen möglicher Wechselbeziehungen zwischen den Lebensräumen und den sie bewohnenden Tieren (speziell Tagfalter, Heuschrecken, Vögel). anhand von Geländeübungen gefestigt. Der Kurs ist für Botaniker sowie für Zoologen mit grundlegenden Botanikkenntnissen geeignet. Er wird jährlich an einem anderen Ort im Kanton angeboten, dreimal bisher (Engadin, Naturpark Beverin, Parc Ela). Der Kurs wird in St. Antönien (Graubünden) von Fr., 21. – So, 23. Juni 2019 durchgeführt. Hier erhalten Sie mehr Informationen.

 

 

Feldbotanik Reisen

Neben den Lehrveranstaltungen an Hochschulen und Museen gibt es auch die Möglichkeit an Mehrtages-Reisen mit botanischen und naturkundlichen Schwerpunkten teilzunehmen. Diese stehen allen Interessierten offen und finden teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Anbietern statt.

Thrakien (NO-Griechenland)
Mo., 22. April - Mi., 1. Mai 2019

Die Region Thrakien ist für Naturkundler eine wahre Schatztruhe. In dieser Grenzregion zwischen Griechenland, Bulgarien und Türkei treffen Pflanzen und Tiere aus dem Mittelmeerraum, dem Schwarzmeergebiet und der eurasiatischen Kontinentalräumen aufeinander. Dies bildet die Basis einer ausserordentlich hohen Biodiversität mit vielen endemischen Arten. Die unterschiedlichsten Habitate tragen zusätzlich zum grossen Artenreichtum bei. Die Dimensionen von Feuchtgebieten und Wälder in dieser schwach besiedelten Peripherie Europas sind beeindruckend. Diese ornithologisch-naturkundliche Reise wird in Zusammenarbeit mit der Fa. Naturus GmbH durchgeführt. Hier erhalten Sie mehr Informationen.

Frühere Reisen führten nach ...

Badischer Oberrhein (19. - 22. Mai 2018)
Marokko (2. - 11. April 2018) in Zusammenarbeit mit Naturus GmbH (Reiseberichte)